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SAISONRÜCKBLICK

Die Saison ist bereits Geschichte und somit ist es auch Zeit für einen kleinen Rückblick. Unter dem Strich muss ich leider sagen, dass ich mein eigenes Ziel nicht erreichen konnte. Den das wäre ein Platz in den Top 30 der Riesenslalom Gesamtwertung des Europacups gewesen. Geworden ist es Schluss und endlich nur der 42 Platz. Geschuldet ist dieser 42. Platz hauptsächlich den 2ten Läufen, denn während ich mich im ersten häufig in eine aussichtsreiche Position gefahren habe (in 5 von 7 Rennen war ich nach dem ersten Lauf in den Top 30) konnte ich die Chance nur einmal packen mit dem 15. Platz in Glungezer. Aus den anderen 4 Gelegenheiten schauten ein 24. Rang, ein DNF 2, ein 23. Platz und nochmals ein 24. Rang heraus. Nicht schlecht, aber halt auch keine Big Points die einem nach vorne spülen im Gesamtklassement.

Deshalb liegt mein Fokus für nächste Saison klar darauf, meinen Grundspeed zu verbessern, um in ähnlichen Situationen im kommenden Jahr auch wirklich zuschlagen zu können.

Während der Riesenslalom also eher etwas enttäuschend verlief, trifft für den Slalom das genaue Gegenteil zu. Den vor der Saison war der Plan, den Slalom einfach nach Möglichkeit mitzunehmen und mal schauen was passiert. Dementsprechend lag der Fokus im Training auch klar auf dem Riesen, umso überraschender waren für mich die ersten Slalomauftritte im Winter. Im ersten Rennen konnte ich nämlich bereits einen 5 Rang herausfahren, noch besser war mein zweites Slalom Rennen, welches ich sogar gewinnen konnte. Auch die weiteren Slaloms in diesem Winter waren solide, weshalb ich gegen Ende Saison auch in dieser Disziplin Einsätze im Europacup bekommen habe. Leider brachte ich keinen der 3 EC Slaloms ins Ziel, als Wiedergutmachung schaute dafür ein 8. Platz bei der Schweizermeisterschaft im Slalom heraus. Also durchaus eingelungener Abschluss in dieser Disziplin!

Auch wenn ich mir wie bereits erwähnt mehr für diese Saison erhofft hätte, muss ich doch auch dankbar sein, dass mein Knie die Comeback Saison so gut überstanden hat. Denn ich hatte zu keinem Zeitpunkt im Winter Beschwerden mit dem Knie, was aus meiner Sicht definitiv der grösste Erfolg des vergangenen Winters war. Somit steht einer guten und intensiven Vorbereitung für die kommende Saison nichts im Wege und ich freue mich schon, bald mit der Arbeit starten zu dürfen!